Minijobber im Einsatzplan eintragen
Viele Betriebe planen auch ihre Minijobber in Elisana360 ein. Über die Einsatzplanung und die Zeiterfassung können die genauen Arbeitszeiten sowie Krankheiten und Abwesenheiten genau erfasst werden.
Sollzeit hinterlegen
Bei Minijobbern mit festem Gehalt
Wenn ihr eine wöchentliche Arbeitszeit mit dem Minijobber vereinbart habt und er ein festes monatliches Gehalt erhält, tragt ihr die wöchentlichen Stunden in der Personalakte > Sollzeit ein. Das Eintragen erfolgt genauso wie auch beim restlichen Team.
Fährt der Minijobber nun mehr Stunden als vereinbart, werden ihm Überstunden angerechnet. Erreicht er seine Wochenstunden nicht, werden die Überstunden abgebaut.
Bei Abrechnung auf Stundenbasis
Viele Betriebe bezahlen ihre Minijobber auf Basis der tatsächlich geleisteten Stunden. Hinterlegt für Minijobber ohne feste Wochenstunden daher in der Personalakte > Sollzeit im Feld „wöchentliche Arbeitsstunden" den Wert 0 (Null).
Dadurch wird jede tatsächlich geleistete Arbeitsstunde als Überstunde auf dem Stundenkonto angesammelt. Zum Monatswechsel:
seht ihr im Stundenkonto, wie viele Stunden der Mitarbeiter in dem Monat gearbeitet hat
und ihr könnt diese Stunden per Korrekturbuchung aus dem Stundenkonto ausbuchen.
Exportiert das Stundenkonto über den Export-Button oben im Stundenkonto und lasst euch den Stundennachweis unterschreiben. Anschließend könnt ihr das Steuerbüro die Stunden auszahlen lassen.
Standardplan hinterlegen
Die genauen Arbeitszeiten der Minijobber sind meist flexibel. In den meisten Betrieben sind allerdings feste Tage vereinbart.
Ihr könnt daher auch einen Standardplan hinterlegen.
Ihr könnt den Minijobber im Einsatzplan natürlich anschließend frei umplanen, wenn sich spontane Änderungen ergeben, so wie ihr es auch mit dem restlichen Team macht.
Erfassung der genauen Arbeitszeit
Mit Zeiterfassung
Am einfachsten ist die Erfassung der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit über die Elisana360 Zeiterfassung.
Aktiviert zunächst die Zeiterfassung für die einzelnen Minijobber mit folgenden Einstellungen:
Funktion | Einstellung |
|---|---|
Bei Nicht-Stempeln: Planzeit beibehalten | AUS |
Bei Nicht-Ausstempeln: Auto-Korrektur der Stempelzeit | AUS |
Geplante Pausenzeit aus Plan vorschlagen | AUS |
Toleranzbereich | AUS |
Rundungsbereiche | 0 Min / 0 Min |
Der Minijobber stempelt zum Arbeitsbeginn ein und stempelt bei Feierabend aus.
Die meisten Betriebe prüfen und genehmigen dann einmal pro Woche die gestempelten Zeiten (über „alle genehmigen" kann die ganze Woche genehmigt werden).
Durch die Genehmigung werden die genauen Arbeitszeiten im Plan eingetragen. Auch das Stundenkonto aktualisiert sich automatisch.
Ohne Zeiterfassung
Sollen die Minijobber nicht stempeln, notieren sie ihre genauen Arbeitszeiten, und ihr könnt die Zeiten dann im Einsatzplan nachtragen.
