Kann ich auch Gemeinschaftsaccounts für eine Filiale registrieren?

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Nein, bitte nicht!

Eine Team-App wie Elisana360 macht nur dann Sinn, wenn alle Mitarbeiter einen persönlichen Account haben. Nur so entsteht eine echte, digitale Austauschplattform, die auch von den Mitarbeitenden akzeptiert und aktiv genutzt wird.

Elisana360 lebt davon, dass Mitarbeiter Beiträge liken, kommentieren, Fragen stellen und sich an Diskussionen beteiligen – auch standortübergreifend.
Die Plattform ist keine Einbahnstraße zur Verteilung von Informationen. Einseitige Kommunikation ohne Beteiligung wird heute in vielen Teams nicht mehr angenommen – und ist auch wenig sinnvoll.

Erst wenn Mitarbeiter aktiv mitgestalten können und individuell relevante Inhalte erhalten, funktioniert eine moderne Team-Kommunikation zuverlässig.


Warum Gemeinschaftsaccounts nicht funktionieren

Ein Filialaccount führt in der Praxis oft dazu, dass:

  • weniger aktiv kommuniziert wird

  • jeder abwartet, ob „jemand anderes“ reagiert

  • Nachrichten an einzelne Mitarbeiter untergehen

  • Verantwortung verwischt („jemand wird’s schon gelesen haben“)

Wichtige Infos gehen zwischen allgemeinen Mitteilungen unter, weil nicht unterschieden wird, was für wen relevant ist. Und am Ende wissen weder Team noch Führungskraft, wer tatsächlich etwas gelesen hat.

💡 Stellt euch vor, ihr habt einen WhatsApp Account für eure ganze Familie. Da kommen Infos an, die für euch nicht relevant sind, aber für eure Kinder (oder Dinge, die ihr besser gar nicht wissen wollt 😬). Und wenn die Schwiegermutter schreibt "Wer hilft mir am Wochenende im Garten", fühlt sich niemand angesprochen.


Ja, es ist relevant – und praktikabel

In der Praxis gibt es täglich viele Inhalte, die nur für bestimmte Gruppen wichtig sind. Beispiele:

  • Fachliche Diskussionen unter bestimmten Berufsgruppen

  • Standortbezogene Informationen wie Lieferzeiten, Abläufe oder Urlaubsvertretungen

  • Allgemeine Informationen, die für alle gelten

Mit der Empfängerauswahl in Elisana360 könnt ihr gezielt kommunizieren:

  • An alle Mitarbeiter (wenn kein Empfänger ausgewählt ist)

  • An einzelne Standorte

  • An spezifische Berufsgruppen (z. B. alle Verkäufer, Filialleiter, Therapeuten, Monteure)

  • An bestimmte Gruppen

Ihr könnt auch mehrere Empfängertypen kombinieren.


„Früher hatten wir ein Übergabebuch...“

Es ist eine Umgewöhnung, da es vorher ein Übergabe-Buch gab, in dem alles für alle sichtbar war. Genau wie ein schwarzes Brett sind dies aber Lösungen von früher, als noch nicht jeder immer Zugriff auf einen Bildschirm hatte.

💡 Nutzt die Vorteile der Digitalisierung aus, und übersetzt nicht nur die bisherigen analogen Dinge ins Digitale, sondern nutzt auch die Vorteile aus, die heute möglich sind.

In Kassenprogrammen gibt es ja auch keinen „allgemeinen Bediener“, hier ist es auch personenbezogen. Ein allgemeiner Zugang würde nur dem bisherigen Zustand „am Nächsten“ kommen, aber sinnvoller ist ein Zugang pro Mitarbeiter.

Wir sind daher auch keine Fans von digitalen Pinnwänden. 📌 Das mag einen modernen Eindruck machen - ist es aber nicht. Es ist das klassische "hier hängt was, guckt es euch an", nur eben an einem Bildschirm.


Das Dashboard als Ergänzung

Wenn ihr das Elisana360 Dashboard nutzt, sehen alle Mitarbeiter aktuelle Aufgaben und Beiträge auf einen Blick – ganz ohne Login.

Das ist ein praktisches Zusatztool, ersetzt aber nicht den persönlichen Zugang.
Ein funktionierendes Team lebt davon, dass sich jeder aktiv beteiligt – und nicht nur Informationen „ablesen“ muss.


Fazit

Unternehmen, die anfangs über Gemeinschaftsaccounts nachgedacht haben, berichten nach wenigen Wochen fast alle:

„Wir vermissen den allgemeinen Zugang überhaupt nicht – ganz im Gegenteil.“

Auch wir bei Elisana360 nutzen die Software im eigenen Team – ohne Filialaccounts – und würden es jederzeit wieder genauso machen.

Ihr habt andere Erfahrungen gemacht? Dann schreibt uns gerne an
support@elisana.com.